Weinland Frankreich

Das Weinland auf einen Blick:

Anbaufläche: 840 000 ha
Produktion: ca. 46 Mio hl
Konsum: 45 l pro Kopf pro Jahr

Frankreich orientiert sich am romanischen Konzept des Weinrechtes. Die Qualität der Weine richtet sich nach den Herkunftsbezeichnungen. Im Gegensatz zu Deutschland werden die meisten Weine nicht sortenrein angebaut. Auch sind nur gewisse Rebsorten zur Weinbereitung in den verschiedenen Regionen zugelassen, man kann also nicht alle in Frankreich zugelassenen Rebsorten überall anbauen.

Weinanbau in Frankreich

french wine
© Anyka – Fotolia.com

Frankreich ist die bedeutendste Weinregion weltweit und bringt die langlebigsten, tiefsten und auch teuersten Weine hervor. Vor allem die Weine aus dem Bordeaux, Burgund und der Champagne sind die Messlatte für international angebaute Weine. Wer einmal etwas Besonderes und Außergewöhnliches genießen möchte, wird nicht daran vorbei kommen, einen dieser Tropfen zu probieren.

Die Qualitätsstufen in Frankreich sind deklariert in: 

  • Tafelweine: Vin de Table (seit 2009 Vin de France)
  • Landweine: Vin de Pays (seit 2009 IGP – Indication Géographique Protégée)
  • Weine höherer Qualität aus begrenztem Anbaugebiet: Vins Délimités de Qualité Supérieur (kurz VDQS)
  • Weine bestimmter kontrollierter Herkunftsbezeichnung: Appellation d’Origine Protégée, (seit 2009 kurz AOP)

Außerdem besitzen manche Weine mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung eine gebietseigene Klassifikation. Zum Beispiel:

  • Burgund: premier cru, grand cru (beides Weine aus einer bestimmten Lage in Burgund, dabei kommen grand cru – Weine aus den besten Weinbaulagen)
  • Bordeaux: cru classé (Weine aus einer bestimmten Lage und und einem bestimmten Weingut) oder vieilles vignes (Wein von alten Reben)

Die 14 Weinbaugebiete Frankreichs sind:

  1. Beaujolais
  2. Bordeaux
  3. Burgund
  4. Champagne
  5. Elsass
  6. Est
  7. Jura
  8. Korsika
  9. Languedoc-Roussillon
  10. Loire
  11. Provence
  12. Rhône
  13. Savoyen
  14. Südwesten

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